Diagnostik – Targetdetektion

Die modernen molekularen Marker sind die Basis der sogenannten individualisierten Tumortherapie, die sich an der individuellen Expression verschiedenster molekularer Targets die Ziel relativ gegen diese Targets wirkender Medikamente darstellen und die aus diesem Grund auch als Targettherapie bezeichnet wird.

Die Detektion spezifischer Targets die die Tumorbiologie am jeweilige Tumor eines Patienten, einschließlich des potentiellen Ansprechens auf verfügbare Target-spezifische Therapeutika bestimmen, erlaubt damit eine individuelle, und im Idealfall auf das therapeutische Ansprechen und das individuelle, tumorspezifische Risiko abgestimmte Therapie.

Die Anzahl molekularer Targets für die Therapie von Tumoren wächst in der modernen Tumormedizin derzeit stetig.

Bekannte molekulare Targets sind:

  • HER2/neu, z.B. bei Mammakarzinom, Magenkarzinom, …
  • CKIT, z.B. bei gastrointestinale Stromatumoren
  • BRAF-Mutation – z.B. bei Melanomen
  • EML4/ALK-Translokation – z.B. bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen