Leichtketten in situ-Hybridisierung

Indikation

Bei der Diagnostik von Tumoren des lymphatischen Systems und insbesondere bei monoklonalen Plasmazellerkrankungen liefert der Nachweis der Leichtkettenrestriktion (kappa- oder lambda-Typ) einen wichtigen Hinweis auf die Monoklonalität der Zellen im Gewebeschnitt.

Testmaterial

formalinfixiertes, paraffineingebettetes Material (FFPE)

Untersuchungsverfahren

Die Untersuchung erfolgt anhand einer RNA-in situ-Hybridisierung mit spezifischen Sonden gegen RNA der kappa- und lambda-Kette. Keine klassische FISH, sondern eine chromogene in situ-Hybridisierung (CISH) auf dem Ventana (ROCHE) Benchmark XT-System.

Plasmozytom mit Restriktion der Kappa-Leichtkette

Bearbeitungsdauer

ca. 3-4 Arbeitstage

Typische Probleme

keine auswertbaren Signale, insbesondere bei schlechter (später) Fixation oder bei Verwendung von ungepuffertem Formalin

kein Hybridisierungsprodukt bei stark entkalkten Proben