p16/Ki-67-Immunhistochemie

Indikation

Die parallele Bestimmung von p16Ink4A und Ki-67 dient zur Identifizierung von hochgradigen zervikalen intraepithelialen Läsionen. Der Test richtet sich an Patientinnen mit einem grenzwertigem Pap-Ergebnis (PapIIK, III) oder leicht mittelgradigen Pap-Befund (PapIIID) / mit zytologischem Befund ASC-US (atypische plattenepitheliale Zellen unklarer Bedeutung) oder LSIL (niedriggradige Plattenepitheliale Läsion)/, oder mit einem positiven Befund für Hochrisiko-HPV-Typen. Der gleichzeitige Nachweis von p16 und Ki-67 in derselben Zelle dient als Indikator für die Deregulation des Zellzykluses, welche in Zellen des Zervixepithels nachgewiesen werden können, in denen der onkogene Transformationsprozess durch HR-HPV begonnen hat.

Testmaterial

Zytologische Abstrichpräparate;  formalinfixiertes, paraffineingebettetes Material (FFPE)

Untersuchungsverfahren

Der Nachweis von p16 und Ki-67 Proteinen wird mit einem vollautomatisierten immunzytochemischen bzw. immunhistochemischen Zweischritt-Färbeverfahren durchgeführt.

Bearbeitungsdauer

ca. 3-4 Arbeitstage

Typische Probleme

Unzureichende Fixierung