Fluoreszenz in-situ Hybridisierung (FISH)

FISH – Fluoreszenz-in situ-Hybridisierung

 

Die in situ-Hybridisierung (ISH) ist eine molekularbiologische Methode, um Nukleinsäuren, also RNA oder DNA, in Geweben, einzelnen Zellen oder auf Metaphase-Chromosomen nachzuweisen. Dabei wird eine künstlich hergestellte Sonde aus einer Nukleinsäure eingesetzt, die über Basenpaarungen nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, an die nachzuweisende Nukleinsäure hybridisiert, also bindet. Die Bezeichnung „in situ“ wird verwendet, da der Nachweis direkt in der jeweiligen Struktur, d.h. also in der Zelle bzw. dem Gewebe, durchgeführt wird.

Wir verwenden die weit verbreitete Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) für den Nachweis von DNA in Zellkernen einzelner Zellen an Interphase-Chromosomen an Gewebeschnitten oder Einzelzellen mit farbgebenden (chromogenen) Markierungen die im ultravioletten Licht ein spezifisches Fluoreszenzlicht emittieren.

Jede gebundene Sonde ist dann an mittels ihrer Fluoreszenz nachzuweisen, z.B. Zentromer von Chromosom 17 mit grüner Fluoreszenz und HER2 mit roter Fluoreszenz.

Die Auswertung der FISH-Untersuchung erfolgt am Fluoreszenzmikroskop.

Dr. Arens bei der Auswertung einer FISH-Analyse